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Die Versicherungen

Die Gestaltung der Versicherung bestimmt, auf welche Art und Weise der Wert auf dem individuellen Rentenkonto ausgezahlt werden kann. Dieser Reformvorschlag sieht drei Optionen vor: die Basisversicherung, den Auszahlplan und die Zusatzversicherung. Nachfolgend werden diese drei Optionen näher erläutert. Wichtig ist, dass das Konzept entscheidender ist als die konkreten Zahlen.

Basisversicherung

Die Basisversicherung ist eine verpflichtende, großzügige und gedeckelte Absicherung des Langlebigkeitsrisikos. Der Wert auf dem Rentenkonto wird mit einem RentenfaktorRentenfaktor Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die monatliche Rente pro 10.000€ Rentenvermögen ab dem Renteneintritt angibt. Ein Rentenfaktor von 40 bei einem Rentenvermögen von 100.000€ entspricht einer monatlichen Rente von 400€. von 44 in eine monatliche Rente umgewandelt, die anschließend mit dem BIPBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. angepasst wird. Die Nutzung der Basisversicherung ist verpflichtend, kann aber nur zu einem begrenzten Umfang angewendet werden. So können beispielsweise maximal 50 nano-BIPsBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden., was etwa 25 Entgeltpunkten oder aktuell etwa 250.000 € entspricht, über die Basisversicherung in eine monatliche Rente umgewandelt werden. Der RentenfaktorRentenfaktor Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die monatliche Rente pro 10.000€ Rentenvermögen ab dem Renteneintritt angibt. Ein Rentenfaktor von 40 bei einem Rentenvermögen von 100.000€ entspricht einer monatlichen Rente von 400€. sollte so gewählt sein, dass die Basisversicherung insgesamt mindestens so viele nano-BIPsBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. auszahlt wie sie einnimmt.

Auszahlplan

Beim Auszahlplan kann man sich jedes Jahr 5% des verbleibenden Wertes des Rentenkontos auszahlen lassen. Beim Tod ist der Restwert im Auszahlplan vererbbar. Die Auszahlung wird tendenziell jedes Jahr geringer, weil durch die regelmäßigen Auszahlungen der Restwert geringer wird. Der Auszahlplan erfüllt das Prinzip, dass in nano-BIPsBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. gerechnet genau das ausgezahlt wird, was eingezahlt wurde.

Zusatzversicherung

Wenn das Langlebigkeitsrisiko über die Basisversicherung hinaus abgesichert werden soll, gibt es auch die Möglichkeit, eine Zusatzversicherung zu nutzen. Diese bietet einen RentenfaktorRentenfaktor Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die monatliche Rente pro 10.000€ Rentenvermögen ab dem Renteneintritt angibt. Ein Rentenfaktor von 40 bei einem Rentenvermögen von 100.000€ entspricht einer monatlichen Rente von 400€. von 32, wobei auch hier die monatliche Rente weiter mit dem BIPBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. angepasst wird. Der RentenfaktorRentenfaktor Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die monatliche Rente pro 10.000€ Rentenvermögen ab dem Renteneintritt angibt. Ein Rentenfaktor von 40 bei einem Rentenvermögen von 100.000€ entspricht einer monatlichen Rente von 400€. der Zusatzversicherung sollte so gewählt sein, dass in der Zusatzversicherung mindestens so viele nano-BIPsBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. eingenommen werden wie ausgezahlt werden.

Beispiel

Wir betrachten eine Person mit 500.000 € RentenvermögenRentenvermögen Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die Summe der eingezahlten Rentenbeiträge beschreibt. Auf Basis dieses Vermögens wird beim Renteneintritt durch den Rentenfaktor die monatliche Rente bestimmt. bei RenteneintrittRenteneintritt Der Übergang von der Erwerbstätigkeit in die Rente, etwa durch Erreichen des Renteneintrittsalters oder einer Erwerbsminderung. Es werden keine weiteren Rentenbeiträge eingezahlt, dafür wird eine monatliche Rente gemäß der aktuellen Rentenformel ausgezahlt.. Bei einem RentenfaktorRentenfaktor Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die monatliche Rente pro 10.000€ Rentenvermögen ab dem Renteneintritt angibt. Ein Rentenfaktor von 40 bei einem Rentenvermögen von 100.000€ entspricht einer monatlichen Rente von 400€. von 40 würde dies einer monatlichen Rente von 2.000 € entsprechen. Von den 500.000 € gehen 250.000 € verpflichtend in die Basisversicherung und führen zu einer monatlichen Rente von 25 · 44 € = 1.100 €. Es verbleiben 250.000 €, wovon beispielsweise die Hälfte über die Zusatzversicherung umgewandelt werden kann. Dies führt zu einer zusätzlichen monatlichen Rente von 12,5 · 32 € = 400 €. Es verbleiben 125.000 € für den Auszahlplan, was zu einer initialen monatlichen Auszahlung von knapp 521 € führt. Alle Werte werden weiterhin mit dem BIPBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. angepasst, der Restwert im Auszahlplan wird mit der Zeit in nano-BIPsBIP Beschreibt den Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die in einem Jahr in einem Land nach Abzug aller Vorleistungen erwirtschaftet wurden. kleiner.

Dieses Beispiel ist auch in folgendem interaktiven Diagram wiedergegeben. Die Werte für das RentenvermögenRentenvermögen Ein Konzept aus der privaten Rentenversicherung, dass die Summe der eingezahlten Rentenbeiträge beschreibt. Auf Basis dieses Vermögens wird beim Renteneintritt durch den Rentenfaktor die monatliche Rente bestimmt., wahlweise in Euro oder in den aktuellen Entgeltpunkten, sowie die Aufteilung zwischen Zusatzversicherung und Auszahlplan können frei eingestellt werden.